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Samschtig Jass - Göpf Egg


08.12.1921 - 04.02.2010
Unterhaltungssendung des Schweizer Fernsehens

Samschtig-Jass (Samstags-Jass) ist eine Fernsehsendung des Schweizer Fernsehens, in der das Kartenspiel Jass gespielt wird. Als Ableger gibt es die Sendung Donnschtig-Jass (Donnerstags-Jass).

Samschtig-Jass wurde 1968 von Kurt Felix als erstes interaktives Fernsehformat in der Schweiz erfunden und bis 1969 moderiert. Die Sendung trug damals den Titel Stöck-Wys-Stich. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen der Schweiz und läuft jeden zweiten Samstag von 18.45 bis 19.20 Uhr auf SF 1. Am Kartenspiel nehmen prominente und nicht-prominente Studiogäste teil sowie ein Telefonkandidat, der 16'000 Schweizer Franken gewinnen kann. Daneben treten Künstler aus dem Bereich der volkstümlichen Musik auf. Gespielt wird in der Jass-Variante «Differenzler». Moderatorin ist Monika Fasnacht als Nachfolger von Jürg Randegger, Mitglied des legendären Cabaret Rotstift. Als Schiedsrichter und Experte war bis 1990 Gottfried Egg dabei. Sein Nachfolger von 1991 bis 2011 war Ernst Marti. Seit 2012 ist Dani Müller, der auch beim Donnschtig-Jass dabei ist, Schiedsrichter.

„Göpf“ Egg

Gottfried «Göpf» Egg (* 8. Dezember 1921 in Winterthur; † 4. Februar 2010 ebenda) war ein Schweizer Jass-Experte und Erfinder des Preisjassens. Zahlreiche Schweizer- und Europameisterschaften wurden von ihm organisiert. Weniger bekannt ist, dass Göpf Egg früher auch als Handballspieler aktiv war und es dabei zu 30 Länderspielen brachte. 1965 schon führten Göpf Egg und Kurt Felix erste Gespräche über eine Jass-Sendung am Schweizer Fernsehen, es dauerte doch bis 1969 bis ein spruchreifes Konzept ausgearbeitet war und die erste TV-Jass-Sendung „Stöck - Wys - Stich“ über schweizer Bildschirme flimmerte. „Stöck - Wys - Stich“ lief bis 1971 52 Mal, wurde aber erst 1975 durch „Samstig-Jass“ abgelöst: Jürg Randegger moderierte dabei mehrere Jassrunden im „Differenzler“. Göpf Egg war von 1975 bis 1990 Schiedsrichter bei „Samschtig-Jass“, Jede dieser Sendungen brachte am Schluss einen kleinen Sketch mit dem Cabaret Rotstift, in welchem auf lustige Art und Weise eine unklare Jasssituation geschildert wurde. Göpf Egg erklärte danach jeweils sachlich, wie nach offiziellen Regeln das Streitthema aufzulösen wäre. Wegen seiner klaren Erläuterungen wurde er im Laufe der Zeit so zum „Jasskönig“ oder sogar zum Jass-Papst hochstilisiert. Jeden Sonntag von 10:00 bis 12:00 beantwortete Egg in dieser Zeit Jassfragen am Telefon, pro Sonntag wurden jeweils zwischen 50 und 80 Anfragen verzeichnet

 

Cabaret Rotstift

Gegründet wurde das Cabaret Rotstift 1954 von einigen Lehrern aus Schlieren. Mit einem Auftritt sollte Geld gesammelt werden, um Kinder aus minderbemittelten Familien die Teilnahme an einem Skilager zu ermöglichen. Die Gründungsmitglieder waren Hedi Baumann, Isolde Füllemann, Werner von Aesch, Max Bürgi, Röbi Lips, Walter Witzig, Hans Scheuermeier und Heini Pfister. Von 1957 bis 1965 war Fredy Lienhard als Texter, Komponist, Pianist und als Darsteller dabei. Max Bürgi und Röbi Lips verliessen das Cabaret in den 1970er Jahren, dafür stiess 1977 Heinz Lüthi dazu. Jürg Randegger war seit 1965 dabei.

1956 entstand das zweite Programm, das auch im Radio und im Fernsehen gesendet wurde. 1985 wurde das Cabaret Rotstift mit dem Prix Walo ausgezeichnet. Nach einer letzten Tournee, mehr als 45 Jahren auf der Bühne und etwa 20 Programmen, verabschiedete sich das Cabaret Rotstift 2002 mit einer letzten Vorstellung am Ort ihres ersten Auftritts, dem Singsaal im Schulhaus Hofacker, vom Publikum. Von den Gründungsmitgliedern war nur noch Werner von Aesch mit dabei.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Samschtig-Jass aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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