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Cabaret Rotstift



Schweizer Kabarettensemble

Gegründet wurde das Cabaret Rotstift 1954 von einigen Lehrern aus Schlieren. Mit einem Auftritt sollte Geld gesammelt werden, um Kinder aus minderbemittelten Familien die Teilnahme an einem Skilager zu ermöglichen. Die Gründungsmitglieder waren Hedi Baumann, Isolde Füllemann, Werner von Aesch, Max Bürgi, Röbi Lips, Walter Witzig, Hans Scheuermeier und Heini Pfister. Von 1957 bis 1965 war Fredy Lienhard als Texter, Komponist, Pianist und als Darsteller dabei. Max Bürgi und Röbi Lips verliessen das Cabaret in den 1970er Jahren, dafür stiess 1977 Heinz Lüthi dazu. Jürg Randegger war seit 1965 dabei.

1956 entstand das zweite Programm, das auch im Radio und im Fernsehen gesendet wurde. 1985 wurde das Cabaret Rotstift mit dem Prix Walo ausgezeichnet. Nach einer letzten Tournee, mehr als 45 Jahren auf der Bühne und etwa 20 Programmen, verabschiedete sich das Cabaret Rotstift 2002 mit einer letzten Vorstellung am Ort ihres ersten Auftritts, dem Singsaal im Schulhaus Hofacker, vom Publikum. Von den Gründungsmitgliedern war nur noch Werner von Aesch mit dabei.

Werner von Aesch (* 4. Dezember 1927 auf Sumatra; † 29. Dezember 2008 in Schlieren) war ein Schweizer Kabarettist und Mitgründer des Cabaret Rotstift.

Mit sieben Jahren kam von Aesch in die Schweiz. Von 1935 bis 1940 besuchte er die Primarschule in Suberg, Gemeinde Grossaffoltern, im Kanton Bern; die sechste Klasse der Primarschule absolvierte er in Quartier Bruggen von St. Gallen. Von 1941 bis 1944 war er drei Jahre an der Sekundarschule Bürgli in St. Gallen. Nachdem er von 1944 bis 1949 das Evangelischen Lehrerseminar in Zürich-Unterstrass absolviert hatte, unterrichtete er von 1950 bis 1988 in Schlieren. Dort gründete er im Jahr 1954 zusammen mit Kollegen das Cabaret Rotstift. Drei Jahre später entstand mit den dortigen Schülern der Kinderchor Schlieremer Chind.

Von Aeschs Sprüche wie «Vo Planig kei Ahnig!» (Von Planung keine Ahnung!) oder «Wänn mal so schön gsi bisch wie ich, isches schwer. Bringsch es fasch nüme wäg.» (Wenn du einmal so schön wie ich gewesen bist, ist es schwer. Du bringst es kaum noch weg.) wurden schnell zum Allgemeingut. Zudem war er in beinahe 400 Samschtig-Jass-Sendungen dabei.

Werner von Aesch führte bis zu seiner Pensionierung den Kinderchor und übergab diesen dann seinem Sohn Martin. Nach der letzten Tournée von Cabaret Rotstift im Jahr 2002 bestritt er gelegentlich noch Einzelauftritte unter dem Pseudonym «Jimmy Muff».

1950 heiratete er Elsbeth Wehrli, mit der er drei Kinder grosszog. Von Aesch starb im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Hirnschlags. 

Jürg Randegger (* 21. März 1935) ist ein Schweizer Kabarettist und Fernsehmoderator.

Jürg Randegger absolvierte in Schlieren eine Ausbildung zum Primarlehrer.

1954 gründete Randegger mit Jörg Schneider zusammen das Cabaret Äxgüsi. 1965 stiess Randegger zum Cabaret Rotstift, einem der bekanntesten Cabaret-Ensembles der Schweiz. Bis 1999 war er an insgesamt 11 Programmen beteiligt, welche z. T. sehr erfolgreich waren.

Von 1975 bis 1999 moderierte Randegger die Sendung "Samschtig-Jass" des Schweizer Fernsehens, er wurde dann von Monika Fasnacht abgelöst. Ebenfalls leitete er von 1984 bis 1988 die Sendung "Donschtig-Jass", welche ab 1988 von Urs Kliby moderiert wurde. Insgesamt war er so bei mehr als 400 Jass-Sendungen als Moderator tätig. 

Heinz Lüthi *1941 wuchs im Stadtquartier Seefeld auf. Er unterrichtete an der Primarschule Weiningen und war Mitglied des Cabaret Rotstift. Daneben entstanden nebst lokalhistorischen Produktionen auch zahlreiche Buchpublikationen humoristischer und belletristischer Art.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Cabaret Rotstift aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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