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James Bond 007 – Im Geheimdienst Ihrer Majestät



Der sechste Kinofilm der James-Bond-Filmreihe

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten der rund sieben Millionen US-Dollar teuren Produktion begannen am 21. Oktober 1968 in der Schweiz, wo das Gipfelrestaurantauf Piz Gloria auf dem Schilthorn als einer der Hauptschauplätze diente. Im Film handelte es sich dabei um Blofelds Hauptquartier.

Die Innenaufnahmen wurden in den Pinewood Studios nahe London gedreht.

Für die in der Schweiz gedrehten Skiszenen war das Team von Willy Bogner verantwortlich. Für die Dreharbeiten wurden neue Kameraausrüstungen entworfen und auch unkonventionell eingesetzt. Bogner raste zum Teil rückwärtsfahrend den Berg herunter und filmte dabei die Verfolgungsjagden. Die Außenaufnahmen des Films sollten am Stück abgedreht werden, damit die Filmcrew danach für die Innenaufnahmen in die Filmstudios zurückkehren konnte. Aufgrund von Problemen mit dem Wetter und der Gefahr für die Drehenden verzögerten sich die Dreharbeiten, und Mitte November 1968 wurde der Drehplan schon um 16 Tage überzogen.

Im Februar 1969 geriet der Drehplan weiter in Verzug und Regisseur Hunt bat seinen Cutter John Glen auf das Filmset zu kommen und die Regie des zweiten Filmteams zu übernehmen. Glen drehte in Mürren die Verfolgungsjagd in einer 1937 stillgelegten Bobbahn, während Anthony Squires im nahegelegenen Lauterbrunnen die Szenen beim Stockcarrennen aufnahm. Dann zog das zweite Filmteam nach Grindelwald, um die Szenen aufzunehmen, bei denen sich Bond und Tracy beim Eislaufen kennenlernen. In der Nähe von Winteregg wurden anschließend die Szenen aufgenommen, bei denen Bond und Tracy auf Skiern vor Blofelds Schergen aus einer Scheune fliehen.

Die Außenaufnahmen von Ms Haus wurden in der zweiten Aprilwoche des Jahres 1969 in Marlow, nahe der Pinewood Studios gedreht. Ende des Monats nahm man im Palacio Hotel in Estoril Bonds Hochzeit auf. Dazu gehörten auch die Aufnahmen von Tracys Ermordung. Unweit von Estoril, am Strand von Praia do Guincho, fanden anschließend im Mai die Dreharbeiten der Anfangssequenz statt, bei der Bond Tracy vor dem Ertrinken rettet. Auch Dracos Geburtstagsfeier wurde dann in Portugal, und zwar in Zambujal, aufgenommen.

Regisseur Peter Hunt hatte während der Produktion des Films die Idee, den Film mit der Abfahrt der Frischvermählten enden zu lassen. Die Tötung Tracys durch Irma Bunt hätte er als Einleitung des nächsten Bondfilms Diamantenfieber benutzen wollen, um ihn emotionaler zu gestalten. Schlussendlich hätten die Produzenten aber entschieden, den Film wie den Roman Ian Flemings mit dem Tod Tracys enden zu lassen.

Die Dreharbeiten wurden am 23. Juni 1969 beendet. Der Drehplan wurde dabei um fast zwei Monate überzogen.

Glens erste Schnittversion hatte eine Laufzeit von 170 Minuten und man trennte sich von etwa 30 Minuten Filmmaterial. Die daraus resultierende Laufzeit machte Im Geheimdienst Ihrer Majestät dennoch zum bis dahin längsten Bond-Film.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Im Gehimdienst Ihrer Majestät aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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