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Arnold Koller


29.08.1933
Appenzell-Innerrrohdischer Politker, 95. Bundesrat

geboren 29.8.1933 St. Gallen, kath., von Gossau (SG) und Oberbüren. Sohn des Arnold, Lehrers, und der Genoveva geb. Brülisauer. ∞ Erika Brander, Tochter des Paul, Kupferschmieds. Kollegium Appenzell, Stud. an der Hochschule St. Gallen, 1957 lic. oec., sowie an der Univ. Freiburg, 1966 Dr. iur., 1971 Habilitation, Post-Graduate-Stud. an der Univ. Berkeley. Ab 1972 ao. und ab 1980 o. Prof. für europ. und internat. Wirtschafts- und Sozialrecht an der Hochschule St. Gallen. 1971-86 Innerrhoder CVP-Nationalrat (1980 Fraktions-, 1984-85 Nationalratspräs.). Im Nationalrat engagierte sich K. in den Bereichen Staatsvertragsreferendum, Konjunkturartikel, Mitbestimmung, Konsumentenschutz, Kartell- und Aktienrecht sowie Landwirtschaftspolitik. 1973-86 Präs. des Innerrhoder Kantonsgerichts. 1987-99 Bundesrat, zuerst Vorsteher des Eidg. Militär-, ab 1989 des Justiz- und Polizeidep. (1990 sowie 1997 Bundespräs.). Als Bundesrat beschäftigte sich K. u.a. mit der neuen Sicherheitspolitik der Schweiz, dem Kauf eines neuen Sturmgewehrs und des Kampfjets F/A-18, der Staatsschutzaffäre (Fichenaffäre), der Asylpolitik und der Totalrevision der Bundesverfassung (die in der Volksabstimmung von 1999 angenommen wurde). Seit 2005 Präs. des Forum of Federations mit Sitz in Ottawa. 2004 Dr. iur. h.c. der Univ. Bern. Oberstleutnant im Generalstab. 1987 Ehrenbürger von Gossau (SG).

In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Appenzell I.-Rh. am 10. Dezember 1986. Rücktritt am 13. Januar 1999. Amtsübergabe am 30. April 1999.

Christlich demokratische Volkspartei der Schweiz

Bundespräsident im Jahre 1990, 1997

1987-1989 Eidgenössisches Militärdepartement

1889-1999 Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Arnold Koller aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Hermann Bischofberger. Version : 10.08.2011.





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