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Josef Escher


17.09.1885 - 09.12.1954
Walliser Politiker, 65. Bundesrat

geboren 17.9.1885 Simplon,gestorben 9.12.1954 Bern, kath., von Simplon. Sohn des Anton, Transporteurs, Landwirts und Gemeindepräsidenten. ∞ 1915 Emma Müller, Tochter des Felix, Hoteliers. 1899-1906 Gymnasium in Brig, 1907 Matura in Saint-Maurice, Rechtsstud. in Bern und Berlin. Ab 1912 Mitarbeiter und dann Inhaber eines Anwalts- und Notariatsbüros in Brig. E. trat der Kath.-konservativen Partei bei und war 1912 Vizepräs. von Brig, 1917-31 Walliser Grossrat (1923 Präs.), 1920-28 Gemeindepräs. von Glis, 1932-37 Staatsrat (1932-33 Vorsteher des Militär- und Erziehungsdep., 1933-37 des Finanzdep.). Im Wallis war E. konservativer Exponent in den heftigen Auseinandersetzungen mit der christlichsozialen Richtung und jener des Unterwallisers Maurice Troillet. 1925-31 und 1936-50 Nationalrat (1948-49 Präs.). E. präsidierte die Konservative Volkspartei der Schweiz (1946-50), die Parlamentar. Gruppe zur Wahrung der Interessen der Bergbevölkerung sowie die Schweiz. Arbeitsgemeinschaft der Bergbauern. Der Major setzte sich in der Politik für die Anliegen der Gebirgskantone, den Familienschutz die berufsständ. Ordnung ein und betonte das konfessionelle Element seiner Partei. Die Jurist. Fakultät der Univ. Freiburg verlieh ihm 1949 das Ehrendoktorat. Am 14.9.1950 wurde E. im 1. Wahlgang in den Bundesrat gewählt. 

Am 24. November 1954 gab er seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen auf Ende des Jahres bekannt. Während der Nationalratssitzung am 9. Dezember 1954 erlitt er einen Zusammenbruch und verstarb noch im Bundeshaus. Ein Pontifikal-Requiem fand am 11. Dezember 1954 in der Dreifaltigkeitskirche in Bern statt. Das Staatsbegräbnis erfolgte am 14. Dezember 1954 in der Pfarrkirche von Glis.

Er leitete das Post- und Eisenbahndep., in dem er sich für die finanzielle Sanierung der eidg. Verkehrsbetriebe, Schifffahrt und Seilbahnen sowie den heftig umstrittenen Bau des Kraftwerks Rheinau einsetzte. 

In den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Wallis am 14. September 1950. Rücktritt am 26. November 1954. Amtsübergabe am 9. Dezember 1954.

Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz

Vize-Präsident im Jahre 1954

1950-1954 Eidgenössisches Post- und Eisenbahndepartement

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Josef Escher aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Louis Carlen. Version : 21.11.2005.





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