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K. Alex Müller


20.04.1927
Schweizer Physiker, Nobelpreis 1987

geboren 20.4.1927 Basel (Karl Alexander Müller), ref., von Chur und Schaffhausen, seit 1987 Ehrenbürger von Hedingen. Sohn des Paul Rudolf, Kaufmanns und Musikers, und der Irma geb. Feigenbaum. ∞ 1956 Ingeborg Marie Louise Winkler. Kindheit in Salzburg, Dornach und Lugano, mit elf Jahren Besuch der Evang. Mittelschule in Schiers. Physikstud. an der ETH Zürich (bei Paul Scherrer, Wolfgang Pauli), 1952 Diplom, 1958 Doktorat. 1959-63 Leiter der Magnetresonanz-Gruppe am Battelle Memorial Institute in Genf. 1963-92 am IBM-Forschungslabor in Rüschlikon, 1971-85 als Leiter der Physikabt., ab 1982 als IBM Fellow. Ab 1962 dozierte M. als PD, ab 1970 als Titularprof. und 1987-94 als o. Prof. an der Univ. Zürich. Nach seinem Rücktritt bei IBM Rüschlikon Berater am Physikinstitut der Univ. Zürich. M. publizierte auf dem Gebiet der Magnetresonanz und der Phasenumwandlungen in Ferroelektrika (v.a. Strontiumtitanat) eine Reihe wegweisender Arbeiten. 1986 gelang ihm zusammen mit Johannes Georg Bednorz ein wissenschaftl. Durchbruch. Sie entdeckten eine neue Klasse von Supraleitern, die sog. Hochtemperatur- oder Kuprat-Supraleiter, mit Sprungtemperaturen weit oberhalb derjeniger konventioneller Supraleiter. Für diese bahnbrechende Entdeckung erhielten die beiden 1987 den Nobelpreis für Physik. Daneben wurde M. mit weiteren zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Karl Alexander Müller aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Hugo Keller. Version : 19.11.2009.





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