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Inigo Gallo


02.11.1932 - 15.12.2000
Schweizer Volksschauspieler, Kabarettist und Regisseur

* 2.11.1932 Zürich, † 15.12.2000 Oberweningen ZH. Langjähriger Lebensgefährte der Schauspielerin Margrit Rainer.

Kinderdarsteller am Schauspielhaus Zürich (unter anderem Walterli in Schillers «Wilhelm Tell», Regie: Oskar Wälterlin). 1948–51 Ausbildung am Bühnenstudio Zürich, 1951/52 Gastengagements am Schauspielhaus Zürich. 1952–58 Engagement am Stadttheater St. Gallen. Ab 1958 freischaffender Regisseur, Schauspieler und Autor, unter anderem am Stadttheater St. Gallen, am Stadttheater Basel und am Schauspielhaus Zürich (1959 Bunker-Willy in Paul Burkhard/Walter Leschs «Die kleine Niederdorf-Oper», Regie: Wälterlin) und Mitwirkung in Werner Wollenberger/Otto Weisserts Musical «Eusi chliini Stadt» im Theater am Hechtplatz in Zürich. Seither arbeitete G. in einer Vielzahl von Dialektstücken und Musicals mit Ruedi Walter und Rainer zusammen, unter anderem in­szenierte G. Arthur Lovegroves «Guet Nacht Frau Seeholzer» (Dialektfassung: Hans Hausmann) sowie seine eigenen Dialektfassungen von Arnold/Bachs Schwank «Hurra, ein Knabe!» («Hurra, en Bueb!»), Pillau/Flatows «Das Fenster zum Flur» («D’Muetter wott nur s’Bescht») und Hermann Kugelstadts «Wohin mit dem vielen Geld» («Potz Millione», 1980 ein grosser Tournee-Erfolg mit Rainer, Walter, G. und Ines Torelli) und spielte jeweils eine zentrale Rolle. Nach dem Tod Rainers ging G. weiterhin mit Walter auf Tournee, so etwa als Chauffeur Johann in Charles Lewinskys «Drei Männer im Schnee» nach Kästner (Regie: G.) und danach als Prof. Dr. Emil Burgholz in Mary Chases «My Fründ Hanspi» (Übersetzung und Regie: Peter Arens). Ab 1972 wirkte G. zudem am Opernhaus Zürich in zahlreichen Weihnachtsmusicals für Kinder mit (meist unter der Regie von Jörg Schneider) und spielte 1987 Edouard Dindon in der erfolgreichen Schweizer Erstaufführung von Jerry Hermans Musical «La Cage aux folles» (Regie: Helmut Baumann). Er gastierte ausserdem am Schauspielhaus Zürich (1984 Nabholz in der Uraufführung von Urs Widmers «Dr neu Noah», Regie: Widmer; 1998 Fisch in der Uraufführung von Thomas Hürlimanns «Das Lied der Heimat» und 2000 Alain in Molières «Die Schule der Frauen», Regie jeweils: Werner Düggelin), am Atelier-Theater Bern (unter anderem 1992 Inszenierung von Ayckbourns «Halbe Wahrheiten», 1995 Titelrolle in Slades «Huldigung für Scottie», Regie: Franz Matter), am Sommertheater Winterthur, am Bernhard-Theater Zürich (unter anderem 1994 Inszenierung von Hans Gmürs «Schwindelmeier & Co» nach Arnold/Bach, 1997 Alfred Barnier in seiner Dialektbearbeitung von Claude Magniers «Oscar»), am Städtebundtheater Biel-Solothurn und am Theater Fauteuil in Basel (1999 erneut Alfred Barnier in «Oscar», 2000 Inszenierung von Charles Lewinskys «Ganz e feini Familie»), daneben wirkte er in freien Produktionen mit. Seit 1954 zahlreiche Arbeiten für Radio, Film und Fernsehen, darunter die Aufzeichnung mehrerer Dialektschwänke mit G., Rainer und Walter.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel von Autor: Staub, Mats: Inigo Gallo, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 673–674 und ist verügbar unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).





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