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Fred Tanner


12.09.1920 - 27.10.1982
Schweizer Schauspieler

* 12.9.1920 Rüschlikon ZH, † 27.10.1982 Zürich. Vater des Regisseurs Thomas T.

Schauspielausbildung am Bühnenstudio Zürich, daneben 1940–42 Externist am Schauspielhaus Zürich. 1944–82 war T. mit einigen Unterbrechungen am Schauspielhaus Zürich engagiert, wo er rund 220 (zumeist mittlere und kleine) Rollen spielte, darunter 1944 Feldjäger in Lessings «Minna von Barnhelm» (Regie: Oskar Wälterlin) und Lehrer Kleiner in Paul Wehrlis «De Zürcher Buebechrieg» (Regie: Robert Trösch), 1946 Oderbruch in der Uraufführung von Carl Zuckmayers «Des Teufels General» (Regie: Heinz Hilpert), 1947 Matthisson in der Uraufführung von Friedrich Dürrenmatts «Es steht geschrieben», 1948 den Rothaarigen in der Uraufführung von Bertolt Brechts «Herr Puntila und sein Knecht» (Regie: Brecht/Kurt Hirschfeld), Beckmann in Borcherts «Draussen vor der Tür» (Regie: Pinkas Braun), 1949 Graf in der deutschsprachigen Erstaufführung von Pirandellos «Die Riesen vom Berge» (Regie: Giorgio Strehler), 1954 Lucky in Becketts «Warten auf Godot», 1956 Peter in O’Neills «Gier unter Ulmen», 1957 Titelrolle in Schillers «Wilhelm Tell» (Regie: Wälterlin), 1960 Werner in Sartres «Die Eingeschlossenen», 1978 Attinghausen in Schillers «Wilhelm Tell» (Regie: Werner Düggelin), 1981 Kantonsrat in der Uraufführung von Thomas Hürlimanns «Grossvater und Halbbruder» (Regie: Düggelin). Neben und zwischen den Zürcher Engagements spielte T. unter anderem an der Komödie Basel und am Stadttheater Basel, 1954 am Stadttheater Bern, 1955 und 1956 am Stadttheater St. Gallen, 1957–59 gehörte er zum Ensemble des Landestheaters Darmstadt. Ausserdem gastierte er unter anderem am Kleinen Theater Zürich, am Theater am Central Zürich, am Theater im Kornhaus Baden (1968/69 Inszenierung von Becketts «Endspiel») und an den Basler Theatern (1970 grosser Erfolg als August Lötscher in der Uraufführung von →Heinrich Henkels «Eisenwichser», Regie: Horst Siede). Am 2.5.1980 wurde T.s Stück «Ein tödlicher Traum» (nach Robert Walser) im Keller des Schauspielhauses uraufgeführt (Regie: T. zusammen mit Ulrich Bodamer und Gilles Tschudi). T. war Lehrer an der Schauspiel-Akademie Zürich, wirkte in rund zwanzig Schweizer Filmen mit (darunter 1944 als Robert Scheibli in Leopold Lindtbergs «Marie-Louise», 1952 als Pfarrer in Luigi Comencinis «Heidi» und 1960 als Sami in Franz Schnyders «Anne Bäbi Jowäger») und spielte zahlreiche Fernsehrollen.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel von Autor: Blubacher, Thomas: Fred Tanner, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1791–1792, mit Abbildung auf S. 1792 und ist verügbar unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).





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