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Johann Jakob Schmid


06.01.1765 - 04.12.1828
Basler Politiker, Mitglied des helvetischen Vollziehungsrats, Kriegsminister

geboren 6.1.1765 Basel,gestorben 4.12.1828 Basel, ref., von Basel. Sohn des Johann Jakob und der Anna Maria Socin. Ab 1780 Stud. der Philologie in Basel, ab 1785 der Rechte, 1786 Magister, 1790 Lizentiat der Rechte. 1786 erfolglose Bewerbung um den Lehrstuhl für Geschichte, 1789 um denjenigen für Eloquenz. 1796-1827 Notar. 1797-98 war S. als Mitglied des polit. Clubs Kämmerlein zum Rheineck und der Provisor. Nationalversammlung ein führender Basler Revolutionär. 1798 wurde er als helvet. Regierungsstatthalter des Kt. Basel eingesetzt. Als solcher meisterte S. die Unruhen im Baselbiet 1798, die Einquartierungen der franz. Truppen und die Bereitstellung der Zwangsanleihe für General André Masséna 1799. Im Juli 1800 noch als diplomat. Gesandter bei Napoleon Bonaparte vorgesehen, wurde er im Aug. 1800 in den helvet. Vollziehungsrat gewählt. Der Staatsstreich vom 27. bis 28.10.1801 brachte seine Absetzung. Im Jan. 1802 kehrte er in die Regierung zurück, ab Juli 1802 war er helvet. Kriegsminister. Er unterzeichnete während des Stecklikriegs am 18.9.1802 die Kapitulation der helvet. Regierung. Auf die ihm angebotene Teilnahme an der Gesandtschaft an die Consulta verzichtete S. Das Ende des Einheitsstaats bedeutete für den Unitarier auch das Ende seines polit. Engagements.

Regierungsstatthalter/Préfets nationaux von Basel

23 Apr 1798 -  8 Aug 1800

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johann Jakob Schmid aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: André Salvisberg. Version : 17.08.2011.





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