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Elvira Schalcher


26.09.1923
Schweizer Schauspielerin

* 26.9.1923 Zürich. ∞ I. Roger Burckhardt, Regisseur, ∞ II. Peter Goldbaum, Regisseur und Filmproduzent.

Zunächst im Kinderballett, bereits mit vierzehn Jahren Auftritte am Stadttheater Zürich. Schauspielausbildung am Bühnenstudio Zürich, erste Rollen am Schauspielhaus Zürich (unter anderem: 1942 Wendla Bergmann in Frank Wedekinds «Frühlings Erwachen», Regie: Leopold Lindtberg). 1942–46 war S. die führende junge Schauspielerin am Stadttheater Bern, wo sie auch 1947 und 1948–51 spielte (unter anderem 1942 Hermia in Shakespeares «Ein Sommer­nachtstraum», Regie: Paul Kalbeck; 1943 Annchen in Halbes «Jugend», Regie: Werner Kraut; Franziska in Lessings «Minna von Barnhelm»; 1944 Gretchen in Goethes «Faust», Regie: Kalbeck; Kattrin in Bertolt Brechts «Mutter Courage und ihre Kinder»; 1945 Desdemona in Shakespeares «Othello»; Titelrolle in Lessings «Emilia Galotti»; Raina in Shaws «Helden»; 1946 Viola in Max Frischs «Santa Cruz»; 1947 Sally in van Drutens «Das Lied der Taube»; 1948 Axjuscha in Ostrowskis «Der Wald», Regie: Hans Lietzau; 1949 Ismene in Anouilhs «Antigone»; 1950 Anna in Paul Burkhards «Der schwarze Hecht»). 1946 am Cabaret Cornichon in Zürich (im Programm «Amtlich bewilligt»), 1947 erneut am Schauspielhaus Zürich (Hermia in Shake­speares «Ein Sommernachtstraum», Regie: Oskar Wälterlin; Colomba in Jonsons «Volpone») sowie am Stadttheater Luzern, 1947/48 auf Tournee mit dem Ensemble des Reiss-Verlags Basel (Marie in Molnárs «Liliom» mit Hans Albers). S. gastierte mehrmals am Stadttheater Basel (1951 Titelrolle in Rudolph Bolo Maeglin/Hans Haugs «Gilberte de Courgenay», 1968 Natalja in Turgenjews «Ein Monat auf dem Lande») sowie 1951–55 und 1960 an der Komödie Basel. Ab Mitte der fünfziger Jahre Bühnentätigkeit vor allem in Deutschland: 1954/55 an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth (Abigail in Millers «Hexenjagd», Eliza in Shaws «Pygmalion»), 1955–57 am Schiller­-Theater Berlin (Titelrolle in Hildesheimers «Die Eroberung der Prinzessin Turandot», Anitra in Ibsens «Peer Gynt»), danach unter anderem an den Kammerspielen und am Theater an der Berliner Allee in Düsseldorf (1965 Titelrolle in Lengyels «Ninotschka»), am Kleinen Theater im Zoo in Frankfurt am Main (Julia in Maughams «Julia, du bist zauberhaft»), erneut an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth (1965 Eliza in Loewe/Lerners Musical «My Fair Lady»), an der Komödie im Marquardt in Stuttgart, am Bayerischen Staatsschauspiel München (1969 Ninon de Hauteville in Ludwig Thomas «Moral»), an der Kleinen Komödie München (1971 Betty Gwynne in Smiths «Der erste Frühlingstag»), an den Bühnen der Stadt Köln, am Theater im Zimmer und am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, am Hansa-Theater Berlin, 1976 an der von ihrem zweiten Mann geleiteten Neuen Bühne am Karlstor in München. Nachdem dieser in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, kehrte S. in die Schweiz zurück. Sie spielte am Stadttheater Luzern (1977 Frau Leu in Adolf Muschgs «Rumpelstilz» und Zinaida Lebedev in Čechovs «Ivanov») und auf Tourneen des Scala-Theaters Basel (unter anderem 1979 Frau Grünow in Flatows «Vater einer Tochter» mit Hans-Joachim Kulenkampff), arbeitete 1978–81 auch als Telefonistin am Opernhaus Zürich. Sie gastierte am Sommertheater Winterthur, am Bernhard-Theater Zürich, am Kellerthea­ter Goldige Schluuch Winterthur und ab 1981 am Atelier-Theater Bern (unter anderem 1981 Dolores Velasco in Pasos «Schöne Geschichten mit Papa und Mama», 1982 Lady Kitty in Maughams «Der Kreis» und 1983 Elsbeth Treu in Carl Sternheims «Die Kassette»). Diverse Filmrollen, unter anderem Martha Dietz in «Finden Sie, dass Constanze sich richtig verhält?» (mit Lilli Palmer und Peter van Eyck), 1962 Julia Zimmerlein in «Der 42.Himmel».

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel von Autor: Blubacher, Thomas: Elvira Schalcher, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1582–1583 und ist verügbar unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).





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