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Spielhaus - Franz Hohler & René Quellet



Kindersendung des Schweizer Fernsehen

Spielhaus war eine Kindersendung des Schweizer Fernsehen, die von 1968 bis 1994 ausgestrahlt wurde. Über 200 Ausgaben der Sendung wurden von Max Bolliger geschrieben.

Das ursprüngliche Konzept von Spielhaus stammt von der britischen Sendung Play School. Dem Sendegefäss mit Inhalten wie Liedern, Geschichten, Zeichnen und Basteln wurden im Laufe der Sendejahre weitere Rubriken hinzugefügt und wieder entnommen. Bekannt wurden vor allem die im Januar 1973 erstmals ausgestrahlten «Franz und René», gespielt von Franz Hohler und René Quellet. Eine lange Spanne hielt sich auch eine Zeichnen-Rubrik von und mit Ted Scapa. Weitere Beiträge stammten unter anderem von Emil Steinberger, Jean-Jacques Oehme, Vreni Speck, Monika Kiss Horváth, Paul Steinmann, Birgit Steinegger und Matthias Bamert mit seinem mit dem Prix Jeunesse International ausgezeichneten «Kindergartenkonzert». Für eine Weile wurden auch Folgen der deutschen Kindersendung Löwenzahn auf Schweizerdeutsch synchronisiert und ausgestrahlt.

Die erste Sendung lief am 10. Januar 1968, die letzte am 22. März 1994.

Franz Hohler (* 1. März 1943 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher. Franz Hohler wuchs in Olten auf und besuchte die Kantonsschule Aarau bis zur Matura 1963. Dann begann er das Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich. Vom Militär wurde er für dienstuntauglich erklärt, worüber er nach eigenem Bekunden «nicht unglücklich» war. Während des Studiums führte er sein erstes Soloprogramm pizzicato auf (1965). Dessen Erfolg ermutigte ihn, das Studium abzubrechen und sich ganz der Kunst zu widmen. Sein Werk umfasst unter anderem Kabarettprogramme, Theaterstücke, Film- und Fernseh-Produktionen, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Romane.

Er arbeitete immer wieder mit anderen Künstlern zusammen, beispielsweise auf der Bühne und am Fernsehen mit dem Pantomimen René Quellet, mit Hanns Dieter Hüsch oder als Autor und Produzent für Emil Steinberger.

Charakteristisch für Hohlers Werk ist der Wechsel zwischen politischem Engagement und reiner Fabulierlust. Oft geht er auch von feinen Alltagsbeobachtungen aus, die unversehens ins Absurde kippen. Hohler begleitet sich ähnlich wie der deutsche Kabarettist Matthias Deutschmann bei seinen Auftritten oft selbst auf dem Cello (Celloballaden).

Er ist seit 1969 mit der Germanistin und Psychologin Ursula Nagel verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er wohnt in Zürich-Oerlikon.

Hohler ist Präsident der Prix-Courage-Jury. Er ist Mitglied beim Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz und beim International PEN.

René Quellet (* 4. August 1931 in Solothurn) ist ein Schweizer Pantomime-Künstler. René Quellet wuchs in Neuchâtel auf und erlernte in Solothurn den Beruf des Goldschmieds. Nachdem er zehn Jahre lang als Clown aufgetreten war, wandte er sich Ende der 1950er Jahre der Pantomime zu, machte sie zu seinem Beruf und tourte mit eigenen Programmen rund um die Welt.

Mit Franz Hohler spielte er von 1973 bis 1994 Franz und René für die Kindersendung Spielhaus des Schweizer Fernsehens. Als wortkarger René – der Running Gag war sein Spruch „I säge nüt!“ – markierte er den Gegenpart zum redseligen Franz. Mit Franz Hohler und Dodo Hug spielte er 1988 als Santschi im Schweizer Spielfilm Dünki Schott, einer schweizerdeutschen Adaption des Don Quijote-Stoffs.

Seit seiner Abschlusstournee in der Schweiz 1997 lebt er mit seiner Frau im Ruhestand.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spielhaus (Schweiz) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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