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Kaspar Villiger


05.02.1941
Luzerner Politiker, 99. Bundesrat

geboren 5.2.1941 Pfeffikon (heute Gem. Rickenbach LU), ref., von Pfeffikon und Sins. Sohn des Max, Zigarrenfabrikanten, und der Dora Charlotte geb. Heiz. ∞ 1973 Vera Preisig, Primarlehrerin, Tochter des Karl, Bankdirektors. Kantonsschule in Aarau, Maschineningenieurstud. an der ETH Zürich. Nach dem Tod des Vaters 1966 als Mitinhaber Geschäftsleiter der Villiger Söhne AG in der Schweiz. 1980 Übernahme der Buttisholzer Fahrradfabrik Kalt, Ausbau derselben zu Villiger Velo. 1989 Verkauf der Unternehmen an seinen Bruder Heinrich. 1972-82 freisinniger Luzerner Grossrat, 1982-87 Nationalrat, 1987-89 Ständerat, 1989-2003 Bundesrat (Militär-, ab 1996 Finanzdep., 1995 und 2002 Bundespräs.). Politiker mit liberalem und wertkonservativem Credo. In V.s Amtszeit als Bundesrat fielen die Armeeabschaffungsdebatte und die Armeereform 95, der Streit um die nachrichtenlosen Vermögen und der Bankrott der Swissair. Die Aushandlung des 2005 in Kraft getretenen Zinsbesteuerungsabkommens mit der EU unter Wahrung des Bankgeheimnisses gelten als sein grösster Erfolg. Versch. Verwaltungsratsmandate, u.a. 1988-89 und 2004-09 bei der NZZ sowie 2004-09 bei der Nestlé und der Swiss Re. 2009-12 Verwaltungsratspräs. der UBS.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kaspar Villiger aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Markus Trüeb. Version : 21.01.2014.





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