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Jean-Pierre de Chambrier (d‘Oleyres)


27.10.1753 - 30.12.1822
Neuenburger Politiker, preuss. Gesandter, Gouverneur und Generalleutnant des Fürstentums Neuenburg

geboren 27.10.1753 Neuenburg,gestorben 30.12.1822 Neuenburg, ref., von Neuenburg. Sohn des Charles-Louis und der Madeleine Brun, einzigen Tochter des Jean-Pierre, Herrn von Oleyres, der seinem Enkel seine Vornamen und seinen Titel übertrug. Ledig. 1797 adoptierte er seinen entfernten Verwandten Frédéric-Alexandre. 1780 ernannte Kg. Friedrich II. von Preussen C. zum Kammerherrn und zum königl. Gesandten in Turin, wo er bis 1805 blieb. 1782 wurden seine Güter zu einer Baronie erhoben. 1805-14 preuss. Gesandter in der Schweiz. 1806 beauftragte ihn Kg. Friedrich Wilhelm III., den Übergang des Fürstentums Neuenburg an Napoleons Kommissar Nicolas-Charles Oudinot vorzunehmen. Nach der Invasion 1813-14 durch die Allierten beauftragte ihn der König, die Verhandlungen über die Rückkehr Neuenburgs unter die preuss. Herrschaft zu führen und ernannte ihn zum Gouverneur und Generalleutnant des Fürstentums. Er war der einzige Neuenburger, der dieses Amt, das er bis 1822 versah, je inne hatte. Als Gesandter des preuss. Königs bei der eidg. Tagsatzung beteiligte er sich tatkräftig an den Verhandlungen, die am 12.9.1814 zur Aufnahme Neuenburgs in die Eidgenossenschaft führten. Ab 1769 Mitglied der Société du Jardin, 1791 einer der Gründer der Société d'émulation patriotique (1815-22 Präsident), Mitglied der Akademien von Turin (ab 1774) und Berlin (ab 1792). 1799 mit dem Grosskreuz des Ordens vom roten Adler ausgezeichnet. In den "Mémoires de l'Académie de Berlin" veröffentlichte er mehrere hist. und polit. Untersuchungen.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Chambrier, Jean-Pierre de (d‘Oleyres) aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Eric-André Klauser / AW. Version : 07.06.2005.





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