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Marion Davies


03.01.1897 - 22.09.1961
US-amerikanische Schauspielerin

Marion Davies (* 3. Januar 1897 in Brooklyn, New York; † 22. September 1961 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich Marion Cecelia Douras), war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Während ihrer Schulzeit in einem Konvent trat Davies in verschiedenen Stücken auf und gab ihr Debüt am Broadway im Alter von 16 Jahren. Nach einigen kleineren Engagements bekam sie 1916 einen Vertrag bei den Ziegfeld Follies.

Ihre erste Filmrolle war 1917 in Runaway, Romany, zu dem sie selbst das Drehbuch geschrieben hatte. Zu jener Zeit machte sie die Bekanntschaft von William Randolph Hearst, der seitdem großen Anteil an ihrer Karriere nehmen sollte. Hearst gründete für Marion eine eigene Produktionsfirma, die Cosmopolitan Productions, deren Filme von 1919 bis 1923 durch die Paramount Pictures und nach 1924 durch MGM vertrieben wurden. Während Hearst sie am liebsten in historischen Romanzen sah, lag Davies' Talent in der leichten Komödie. Mit King Vidor drehte sie gegen Ende der Dekade zwei ihrer besten Filme, The Patsy und Es tut sich was in Hollywood, in denen Davies gekonnte Parodien von Stars wie Mae Murray und Lillian Gish gab. Die Schauspielerin verdiente 10.000 US-Dollar pro Woche, hatte den mit 14 Zimmern mit Abstand größten Bungalow aller Schauspieler im Studio und ein Strandhaus in Santa Monica mit 110 Zimmern. Neben Mary Pickford galt sie als die beste Gastgeberin der Stadt und empfing gekrönte Häupter ebenso wie Prominente; z. B. trank sie Tee mit George Bernard Shaw.

Ihre Filme waren teilweise sehr erfolgreich an der Kinokasse. Davies, die passabel singen und tanzen konnte, allerdings auch etwas stotterte, schaffte dank der Unterstützung des Studios den Sprung zum Tonfilm. In Marianne, einem Musical, spielte sie eine junge Französin, die nur gebrochen Englisch konnte. In The Hollywood Revue of 1929 wirkte sie nur in einigen Gesangseinlagen mit, darunter in dem hier erstmals präsentierten, später populären Song Singin' in the Rain. 1930 drehte sie zwei ihrer besseren Filme, die Komödien Not so Dumb, erneut unter der Regie von King Vidor, und The Florodora Girl. Gemeinsam mit Bing Crosby arbeitete die Schauspielerin 1933 in dem erfolgreichen Streifen Going Hollywood zusammen, dessen Dreharbeiten sich über sechs Monate hinzogen. Nach 1933 fanden Davies' Filme zunehmend weniger Akzeptanz beim Publikum. Der Versuch, ihre Karriere durch die Rolle einer Südstaatenspionin neben Gary Cooper in dem opulent produzierten Film Operator 13 zu revitalisieren, hatte keinen Erfolg. Dazu kam der Versuch von Hearst, Marion unbedingt in zwei für Norma Shearer vorgesehene Rollen zu pressen, Elizabeth Barrett Browning in der Verfilmung des Bühnenstücks The Barretts of Wimpole Street und Marie-Antoinette. Aufgrund des Zerwürfnisses verließ Marion 1934 das Studio samt ihrer Produktionsfirma und siedelte zu Warner Brothers über. 1937 beendete sie ihre Leinwandkarriere.

In den späten 1930er-Jahren erlitt Hearst finanzielle Einbrüche und es war Davies, die ihn finanziell unterstützte, indem sie Schmuck für eine Million Dollar verkaufte und Hearst das Geld zur Verfügung stellte. Nach dem Tod von Hearst im Jahr 1951 heiratete Davies einen Geschäftsmann.

Durch die nur schwach kaschierte Darstellung der Hearst-Davies-Affäre in dem Film Citizen Kane litt Davies' Ruf schon zu Lebzeiten und ihr Talent wurde massiv in Abrede gestellt.

René Hubert arbeitete als Kostümdesigner in folgenden Produktionen mit Marion Davies.

1927      Quality Street     1 November 1927 (USA)                Costume Designer           Cosmopolitan Productions        Sidney Franklin   Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)   USA

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Marion Davies aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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